 |
|
 |
|
|
|
|
Luigi Taveri
Motorcycle
Worldchampion |
|
|
|
Verfahren
|
 |
|
|
| Ein
innerhalb der Anlage aufgefangener und im Kreislauf geführter
Wasserstrahl, mit einem kleinen Anteil Festpartikeln (üblicherweise mit
Feinglasperlen) und einem Anteil Konservierungsmittel.
Zur Erhöhung der
Strömungsgeschwindigkeit, mit der die Strahlmittelpartikel auf der
Oberfläche des Werkstücks auftreffen, wird Druckluft
über einen Bypass zur Strahlpistole eingeleitet. Jede
einzelne Feinglasperle ist somit in Wasser eingebettet, die schonend
auf dem Werkstück auftrifft und den üblichen Materialabbau
vollumfänglich ausschliesst.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Vorteile des Wassers sind der
Schmier- und Wascheffekt und die im speziellen in Gusswerkstücken
enthaltene Spannung wird durch die Wasserkühlung nicht freigesetzt.
Ausserdem verhindert das im Wasser enthaltene Konservierungsmittel
Rostbildung und Fingerabdrücke auf den Werkstücken. Verfärbungen an
Metallen durch Hitzeeinwirkung, zum Beispiel durch Härten, Schweissen
usw., werden schonend entfernt.
Vorwiegend
werden für sämtliche Buntmetalle, Glasperlen verwendet. Je nach
gewünschter Oberflächenstruktur stehen Ihnen Glasperlen mit der
Dimension von 0-50 my/ 50-70 my als auch 110-250 my zur Anwendung.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bedingt dadurch, dass das
Verhältnis Wasser und Glasperlen und dessen Verwirbelung eine enorm
lebendige Materie ist, verhindert dies das Festsetzen von Glasperlen
in Gewindesacklöchern, Ölleitungen usw. Was bis anhin beim
Trockenstrahlen zum Beispiel Motorbrennräume mit geschliffenen
Ventilsitzen, Ventilschaftführungen, Dichtflächen, Gewindestehbolzen
zeitaufwendig abgedeckt werden musste, kann man mit der Nassstrahltechnik
vollständig und kostensparend verzichtet werden. |
|
|
|
|
|
|
|
|